Kamera L-Winkel

Hallo Leute,

ich wünsche euch an dieser Stelle erstmal ein schönes Neues Jahr.

Leider habe ich es doch nicht mehr geschafft im letzten Jahr ein Artikel hier zu veröffentlichen, daher hole ich es gleich nach.

Ich möchte euch jetzt nach einem turbulenten letzten Jahr euch ein Produkt vorstellen das absolute nicht fehlen darf.

Die Rede ist nicht von einer Speicherkarte, Filter oder sonstigem Schnickschnack sondern von einem L-Winkel für Kameras.

Ein L-Winkel ist nicht anderes als ein Winkel der unter die Kamera montiert wird. Der Sinn dahinter ist dass man die Kamera um 90º gedreht auf ein Stativ Montieren kann.

Dass hat den Vorteil dass die Kamera nicht über dem Mittelpunkt vom Stativ steht und somit ein zu leichtes Kippen verhindern kann.

Jetzt denkt ihr wahrscheinlich klasse und dafür soll ich Geld Bezahlen? Die frage muss jeder für sich selbst entscheiden, jedoch kann ich diese jedem empfehlen der gerne und häufig Bilder im Hochformat mit einem Stativ macht.

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, da diese speziell auf dass Kameramodell angefertigt werden kommt man problemlos an alle Anschlüsse und kann auch den Akku Problemlos wechseln. Dies ist leider bei den gängigen Stativplatten nicht immer gegeben.

Leider muss man an dieser Stelle sagen dass die zwei Großen Hersteller Kirk und RRS auch Geld für sehen will und dass nicht grade wenig.

Für meine Canon EOS 1Ds Mark II muss man bei RRS für den Winkel 183,00$ + 45$ Versand bezahlen, dazu kommt noch der Zoll, alles zusammen ist man etwa 220,00€ los.

Mittlerweile gibt es seit einiger Zeit auch passend angefertigte Winkel von Fittest dort Kostet einer im Schnitt 150,00€ + knapp 8€ Versand. Riesen Vorteil ist dass diese direkt in Deutschland verfügbar sind und sich so den Zoll sparen kann.

Für alle Sparfuchse: Es gibt auch einen von Novoflex (QPL-Vertikal) dieser Kostet 80,00€ und erfüllt auch voll und ganz sein Zweck. Man muss aber bedenken dass dieser nicht individuell angefertigt ist und es somit ggf. zu Problemen mit den Anschlüssen und Akku Wechsel es gibt.

Ich hatte den QPL-Vertikal etwa ein halbes Jahr im Einsatz und war alles im allen zufrieden!!!

Ansonsten könnt ihr mal bei eBay schauen dort gehen ab und zu welche günstig weg, man muss allerdings etwas länger suchen da es wenige gibt die sich davon trennen wollen.

Was man allerdings beachten sollte ist dass ALLE L-Winkel Arca-Swiss Kompatibel sind und nicht mit anderen Hersteller wie Manfrotto oder Giottos. Solltet ihr also noch kein passenden Stativkopf haben seit ihr für ein Verbindungsstück zwischen eurem jetzigen Kopf und einer Arca-Platte mindestens noch einmal 50€ los. Ein Kugelkopf wie der von Haus aus Arca Kompatibel ist kostet ab 100€.

Also mein abschließendes Fazit ist: Es gibt KEINS!!! Dies muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich war alles kein großes Problem weil ich von Anfang an immer Köpfe benutze die Arca-Swiss fähig waren, somit hatte ich ein „Problem“ weniger. Für alle die aber gerne und viel ein Hochformat Bild vom Stativ machen will kann ich so etwas nur wärmstens empfehlen.

Canon 100mm f/2.8 USM Makro gegen Tokina 100mm f/2.8

Kurze Vorgeschichte:

Die Makrofotografie hat mich schon immer fasziniert. Schon als ich klein war wollte ich immer alles aus der Nähe sehen und anfassen.
Als ich mir meine erste DSLR gekauft hatte, hatte ich mich erst mal mit Nahlinsen ausgeholfen, dies funktionierte auch sehr gut bloß ist damit halt recht schnell die Grenze erreicht.
Als ich dann den Umstieg von Nikon gemacht hatte auf Canon, hatte ich mir das Tokina 100mm f/2.8 gegönnt. Dies war auch für den Einstieg sehr gut und preiswert. Bloß wie das so ist strebt man immer das besserem und neuerem so hatte ich das Tokina gegen das Canon 100mm eingetauscht.

Jetzt kann man sich fragen was das Canon besser kann aus das Tokina.
Diese frage kann ich schnell beantworten. Beide sind ziemlich identisch in der abbildngsqualität, jedoch hat das Canon zwei große stärken.
Die eine ist der USM diesen braucht man zwar nicht in der Makrofotografie aber für alles andere ist er sehr nützlich.
Der zweite Vorteil ist das der Tubus nicht mit ausfährt das hat den Vorteil das man eine feste Größe hat und so den Abstand besser einplanen kann. Dafür ist es länger als das Tokina, vor allem mit der Streulichtblende.

Die Haptik ist bei beiden sehr gut, jedoch füllt sich das Tokina hochwertiger an.
Beim Canon füllt man den sehr gut verarbeiteten Kunststoff, beim Tokia meint man zuerst das es Metall ist ist jedoch auch Kunststoff.
Beide besitzen ein Metallbarjonett was ist sehr positiv finde.

Zubehör ist beim Tokina umfangreicher dort gibt es die Streulichtblende mit dazu, beim Canon muss man diese für etwa 40€ dazu kaufen.

Abbildungsleistung:

Diese ist bei beiden auf hohem Niveau beiden haben wenig mit CA’s und Unschärfe im Randbereich zu kämpfen. Da nehmen sich also beide nicht viel.
Was mir aufgefallen ist das das Tokina leicht abgedunkelte Ränder hat, diese sind aber leicht mit Photoshop korrigierbar.
Beim Bokeh sieht es anderst aus dort hat das Canon die Nase vorne, dieses geht sanfter in die Unschärfe. Beiden haben keine Kreisrundeblende die bekanntermassen aus 9 Lammelen ist sondern sie besitzen nur 8. Dies hat zur Folge das wenn man Lichter in der Unschärfe hat leicht eckig aussehen und nicht kreisrund.

Fazit:
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Wenn ich jetzt mich zwischen beiden entscheiden müsste würde mir die Wahl echt schwer fallen, da beide auf etwa dem selben Niveau sind.
Aber wenn ich mich wirklich entscheiden müsste würde schon eher das Canon nehmen.
Warum? Einzig aus dem Grund das falls mal was sein sollte alles über den Canon Professional Service (CPS) laufen würde. Wer diesen Status jedoch nicht hat oder in nicht braucht kann getrost das Tokina nehmen.
Wer knapp 800€ zur Verfügung hat kann sich auch mal das Canon 100mm f/2.8 L IS USM anschauen. Dies hat die besten Eigenschaften von beiden und sogar noch ein besonderen IS den kein anderes Objektiv zur Zeit besitzt.

Canon 85mm f/1,8 USM

Diese Festbrennweite ist so ziemlich das beste Objektiv das kein L hat.

 

Es ist bereits bei Blende 1,8 unglaublich scharf und ab 2,8 nicht mehr signifikant schärfer.

Der USM braucht von Unendlich auf 85cm grade einmal 0,4s, ist also demnach auch für Sport sehr gut geeignet.

 

Ihr wisst vielleicht schon das ich ausschließlich in der Natur unterwegs bin, da kommt dem ein oder anderen die frage braucht man eigentlich 85mm für Landschaft- Naturfotografie.

Diese frage kann mit einem Jein beantworten. Wer schon ein 70-200 2,8 sein eigennennt wird es wohl eher nicht brauchen. Dieses besitze ich auch jedoch möchte ich etwas besser Freistellen daher besitze ich es auch.

Das Freistellen ist z.B. sehr gut wenn man nur ein einzelnen Ast scharf haben möchte und der Rest soll in einer schönen Unschärfe verlaufen.

 

Der zweite Punkt warum ich dieses Objektiv liebe ist, das wenn ich das letzte bisschen schärfe auch am Rand brauche geht nichts über Festbrennweiten. An die Bildqualität vom 85er kommt auch nicht mein 70-200 2,8 L dran.

 

Die Haptik ist auch sehr gut. Man hat nicht das Gefühl das man ein stück Plastikklumpen in der Hand hält. Das Gehäuse bestellt allerdings aus Kunststoff.

Zum USM hab ich weiter oben ja schon geschrieben das er ausreichend schnell ist.

Vorteil ist dass, das 85er ein Ring USM besitzt und daher jederzeit in die Fokussierung eingegriffen werden kann.

Der Fokusring ist auch ausreichend groß um Manuell Scharfzustellen, jedoch wünschte ich das der Ring etwas mehr wiederstand gibt.

Leider muss man wie immer bei nicht L Objektive die Streulichtblende dazu Kaufen. Diese ist hier Pflicht da so einerseits die Frontlinse geschützt wird und zweitens das Streulicht größtenteils abgehalten wird. Lieber eine Streulichtblende Kaufen als ein Schutz- UV-Filter.

Leider muss ich die Streulichtblende etwas bemängeln. Man muss zwei Clips nach innendrücken und dann auf Objektiv setzten dann ist sie eingerastet.

Dies nerv mich vor allem wenn es schnell gehen muss. Da frage ich mich wieso man es nicht wie sonst mit einem Dreh Verschluss macht. So einen Verschluss hat auch das 85er 1.2 L, wenn das jetzt überall kommt brauch ich ein größeren Rucksack um alle Streulichtblenden richtigherum drauf zu lassen.

Canon baut mittlerweile die Festbrennweiten (ohne L) mit 58mm Filterdurchmesser dadurch spart man sich einiges an Kosten mit Pol- und ND-Filter. Was ich sehr gut finde.

 

Fazit: Wer viel Kopfporträts macht , oder Hallenspotfotografie betreibt sollte es sich Kaufen. Jedoch wer ausschließlich Landschaftsfotografie betreibt sollte sich den Kauf gut überlegen.

Ich für mein Teil kann es uneingeschränkt empfehlen, bis auf die Streulichtblende wegen dem Verschluss.